Chronik1996 - Am Anfang...
war die Idee: Meißen braucht einen eigenen Fernsehsender. Aber ein Antrag auf eine Sendelizenz an der Sächsischen Landesmedienanstalt scheitert. Man möchte das neue Dresden- Fernsehen schützen und empfiehlt uns eine Zusammenarbeit. Auch wenn uns Meißen nun noch nicht ganz gehört, so haben wir den Regierungsbezirk für immerhin 45 Minuten täglich (terrestrisch und im Kabel).
1997 - Es geht los!
Die ersten Beiträge sind gedreht. Auf dem Marktplatz in Meißen fällt Pfingsten der Startschuß zum Sendebetrieb. Ab sofort sind wir täglich dreimal für eine Viertelstunde zu sehen. Das Programm wechselt wöchentlich.
1998 - Wir ziehen um...
in das ICM Meißen. Ein Winter ohne Heizung hat uns gereicht! Inzwischen schaffen wir mit vereinten Kräften zwei Sendungen mit je 15 Minuten in der Woche. Die ersten Praktikanten kommen, denn inzwischen können sie von den Meißnern schon etwas lernen.
1999 - Mehr Sendezeit...
wäre nicht schlecht. Doch die Entwicklung geht in die andere Richtung. Bei Dresden- Fernsehen wird die Führung gewechselt und damit beginnt für uns eine Phase mit immer neuen (schlechteren) Sendezeiten.
2000 - Der Übertragungsweg....
nach Dresden in unser Sendezentrum wird immer noch per Auto realisiert. Jede Sendung muß per Kassette ins World-Trade-Center geschafft werden, bevor sie im Kabel ihren Weg in die Meißner Wohnzimmer antritt.
2001 - Neue Technik ...
wird angeschafft. Die Sendebänder werden jetzt im Format DVCpro bespielt. Aber auch diese Kassetten müssen auf vier Rädern nach Dresden geschafft werden.
2002 - Das Jahrhunderthochwasser...
bringt eine Zeit des Umbruchs mit sich und wird somit zur bewegendsten Zeit, die wir bisher erlebt hatten. Im Team zeigt sich, wer belastbar ist und auch, wer sich innerlich von Meissen Fernsehen entfernt hat. Es folgt eine interne Reorganisation des Senders.
2003 - Vieles wird neu ...
im Bereich der Studiotechnik. Es entsteht ein komfortabler Mehrmaschinen- Schnitpplatz auf DVCPro-Basis. Unser ganzer Stolz: das nagelneue System AVID Xpress DV. Mithilfe der Sächsischen Landesmedienanstalt wird die Subregionalisierung realisiert. Wir haben wieder feste Sendezeiten und strahlen jeweils 10, 19 und 23 Uhr für eine halbe Stunde unser Programm aus. Inzwischen produzieren wir eine Stunde pro Woche.
2004 - Hitzefrei geht auf Tour!
Das Sommerspezial produzieren wir erstmals gemeinsam mit RiesaTV und ElsterTV. In den Ferienwochen standen touristische Empfehlungen im Mittelpunkt. Die Idee kam bei den Zuschauern sehr gut an.
2005 - Neue Ideen...
haben es am Anfang oft schwer. So erntete der Gedanke, tagesaktuell zu senden, ziemlich ungläubige Gesichter. Keiner konnte sich so richtig vorstellen, welche vielen Veränderungen notwendig sein würden. Doch dem Wunsch der Zuschauer nach mehr Aktualität mussten wir schließlich gerecht werden.
2006 - Ab jetzt täglich!
Elf Monate Vorbereitung und dann ging es endlich los. Täglich produzieren wir eine neue Sendung. Mit Kassettenaustausch geht das natürlich nicht mehr. Alle Daten laufen jetzt über Onlineverbindungen. Wieder musste neue Technik her und die Arbeitsabläufe wurden nicht nur anders sondern auch viel schneller.
2007 - Meissen Fernsehen ist jetzt weltweit empfangbar!
Das erste eigene Internetportal geht an den Start. Sehr bescheiden werden vorerst nur zwei Nachrichten pro Tag online gestellt. Unsere Akzeptanz bei Menschen, "die nur die Schüssel haben" steigt enorm.
2008 - Neue Technik, neue Möglichkeiten!
Die betagte Avid DV wird durch den brandaktuellen Mediacomposer ersetzt, natürlich mit nagelneuer Hardware. Echte Hingucker sind jetzt die tvM-Werbeclips und Trailer. Wir produzieren unsere DVD "Meißen- Faszination einer Stadt" in zwei Sprachen. Die Konsumenten sind begeistert und die DVD verkauft sich gut.
2009 - Chancen nutzen, wo immer möglich!
Der Programmierer unseres Internetportals hat neue Ideen. Alles soll viel dynamischer, interaktiver, moderner und natürlich leichter bedienbar werden. Wir sind begeistert. Nach einer Testphase geht das Portal in völlig überarbeitetem Design zum 1. Juli an den Start.

