Tag der offenen Tür in der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen. Von weit her waren die meisten Besucher angereist. Insgesamt mehr als 8000 Porzellaninteressierte machten sich auf den Weg zur ältesten europäischen Porzellanmanufaktur.
Staunend konnten sie der Herstellung einer barocken Fingertauchschale, der so genannten Kumme, zuschauen. Die kleinsten Besucher legten lieber selbst Hand an und versuchten etwas Brauchbares zu formen. Hier zeigte sich, dass es eine ware Kunst sein muss, aus einem Kaolinklumpen etwas Schönes entstehen zu lassen.
Natürlich waren die Plätze der Bossiererinnen und Malerinnen dicht umlagert. Obwohl diese Arbeitsgänge auch ganzjährig in der Schauwerkstatt zu sehen sind, hat der Einblick in die echte Produktion seinen eigenen Reiz.
Gekauft wurde natürlich auch. Zweimal im Jahr ist Tag der offenen Tür in der Meissner Porzellanmanufaktur, für viele Besucher auch Gelegenheit, so manches Mitbringsel aus weißem Gold in die Tüte zu packen.
Min: -16 °C

morgen

übermorgen









