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Artikel vom: 20.04.2010
Nicht nur ein Buch für Meißner
Angelika Hänke präsentierte ihr erstes Buch, dessen Handlung in Meißen spielt
Zahlreiche Gäste lauschten gespannt, als Angelika Hänke vergangene Woche ihr Buch “Anna- Schicksal einer Meißnerin” in der Stadtbibliothek vorstellte. Vor ihrer Tätigkeit als Buchautorin schrieb sie Gedichte. Von einer Freundin bekam sie den Tipp, an einer Literaturwerkstatt teilzunehmen. Dort entwickeln sich unter der Leitung von Jürgen Ritschel, Hobbyschreiber zu Autoren. Auch Angelika Hänke schrieb ihr Buch in dieser Werkstatt. Unter dem Vorhaben “Schreiben gegen das Vergessen” entstand die Geschichte von Anna und Kati. Zwei Frauen, die sich zufällig im Jahr 2010 in Meißen wieder treffen und eine innige Freundschaft aufbauen. Die Aurorin hat ihre Inspiration dabei vor allem aus den dunklen Seiten der deutschen Geschichte geschöpft. So ist auch Annas Lebensgeschichte geprägt von der Zeit der Bombardierung Dresdens und der Besatzung der Siegermächte nach dem zweiten Weltkrieg. Aus einer geplanten Kurzgeschichte wurde ein ganzes Buch, auf das die Schriftstellerin stolz sein kann. Die vielen Meißner Schauplätze der Handlung ermöglichen dem ortskundigen Leser eine detailgetreue Vorstellung. Auch mit dem geschichtlichen Hintergrund werden sich viele identifizieren können. Die Erzählung basiert auf einer wahren Begebenheit, ist aber literarisch frei erzählt und gestaltet. Für die Zukunft hat Angelika Hänke aber farbenfrohere Themen geplant. Dabei wünschen wir Ihr viel Erfolg.
Quelle:
tvM Meissen Fernsehen
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