Datum: 06.08.2026
Rubrik: Nachrichten
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Beitrag: 20 Jahre Jindřich Staidel Combo

20 Jahre Jindřich Staidel Combo

Alles begann in Meißen


Vor zwanzig Jahren fing alles in Meißen an. Heute gehört die Jindřich Staidel Combo zu den bekanntesten Vertretern ihrer ganz eigenen Mischung aus Jazz, Polka und schrägem Humor. Im Rahmen des Meißner Kultursommers „Heißer Sommer“ gastierte die Band am 18. Juli auf dem Theaterplatz und sorgte dort für beste Stimmung. Das zwanzigjährige Bestehen wird am zwölften August erneut mit einem großen Jubiläumskonzert in der Dresdner Saloppe gefeiert. Für Micha Winkler, Ansprechpartner der Band im deutschsprachigen Raum, ist dieses Jubiläum etwas Besonderes. Vor allem deshalb, weil die Jindřich Staidel Combo seit zwei Jahrzehnten Menschen zum Lachen, Tanzen und Mitsingen bringt. Die große Jubiläumsfeier findet zwar in Dresden statt. Die eigentliche Geschichte der Band begann jedoch in Meißen – genauer gesagt in der Hafenstraße. Dort entstand vor zwanzig Jahren die Idee, aus der die Jindřich Staidel Combo wurde. Wer jetzt glaubt, die Band sei bei tschechischem Bier oder böhmischem Wein entstanden, der irrt. Tatsächlich war es die gemeinsame Begeisterung für den Jazz. Und aus dieser musikalischen Leidenschaft entwickelte sich nach und nach das Konzept der Band – mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus virtuoser Musik und augenzwinkernder Unterhaltung. Mindestens genauso prägend wie die Musik sind die drei Bühnenfiguren der Band: Da ist der allwissende Pharao der Jazzpolka Jindřich Staidel, der verschmitzte Pro Haska, der mit gebrochenem Deutsch und trockenem Humor durch das Programm führt, sowie Manitschka Krausonowa – die gute Seele an Piano und Orgel. Über die Jahre haben die drei Charaktere immer mehr Profil entwickelt und sind für viele Fans ebenso wichtig geworden wie die Musik selbst. Auch nach zwanzig Jahren denkt die Jindřich Staidel Combo noch lange nicht ans Aufhören. Bis in den November stehen unter anderem Auftritte in Olbernhau, Grünhainichen, Dorfhain, Großschönau, Görlitz, Großhartau, Eubabrunn und Weixdorf auf dem Programm. Bleibt also die Frage: Wo sieht Micha Winkler die Band in fünf oder vielleicht sogar zehn Jahren?

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