Wählen Sie eine Aktion:
Schrift:
Artikel vom: 29.04.2009
Münzen, Medaillen und Schmuck
Mit einem kleinen Festakt wurden die beiden neuen Ausstellungen auf der Albrechtsburg Meißen eröffnet. Museumsdirektorin Dr. Angelika Lasius und Bürgermeister Hartmut Gruner freuten sich über das gelungene Zusammenspiel der Sonderausstellung "Sachsen-Meißen-Albrechtsburg auf Münzen und Medaillen" und Schmuckkunst. Die Schmuckklasse der Burg Giebichenstein an der Hochschule für Kunst und Design Halle präsentierte Arbeiten von 16 Studierenden.
Das Ziel der Ausbildung während des Studiums auf Schloss Giebichenstein ist es, ganz individuelle Schmuckstücke zu entwickeln. Dabei geht es nicht um die Serienreife sondern um Schmuckkunst im eigentlichen Sinne. auch Materialwerte treten in den Hintergrund.
Anders ist das bei den Numismatikern. Hier wurde das Prägen einer Münze vorgeführt. Und da spielt das Material sehr wohl eine Rolle. Bereits 1989 fand auf der Albrechtsburg eine stark beachtete numismatische Ausstellung statt.
Es werden Münzen aus der Geschichte der Wettiner gezeigt. Außerdem ist die Albrechtsburg, dargestellt auf Münzen, einer der Schwerpunkte. Dem interessierten Besucher bietet sich ein eindrucksvoller Querschnitt durch die Arbeit der sächsischen Münzsammler. Neben Silber- und Goldmünzen sind keramische Zahlungsmittel und Medaillen zu bewundern. Hier steht die Manufaktur Meißen für einige Stücke Pate.
Die reichhaltige Ausstellungen wird bis Juni wohl so manchen Numismatiker nach Meißen locken. Doch auch für den allgemein interessierten Besucher gibt es jede Menge Vertrautes und Interessantes zu sehen. Neben den Münzen werden Geldscheine aus verschiedenen Epochen gezeigt. Historische Geldbörsen und Geldkatzen entpuppen sich als wahre Schmuckstücke.
Die Werke der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein sind übrigens noch bis August zu bewundern.
Quelle:
tvm









