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Artikel vom: 27.10.2010
"Polterabend" in der Manufaktur?
Manufaktur MEISSEN gibt keinen Kommentar zu nächtlicher Aktion

Es ist eine ungeheuerliche Geschichte, die uns in dieser Nacht in das Meißener Triebischtal führt. Mehrere anonyme Quellen berichten von einer Porzellanvernichtung im großen Stil.
Tagelang haben Mitarbeiter aus dem Lager Unmengen neues Porzellan herangetragen, wird berichtet.
Die Aktion laufe unter dem zynischen Codenamen „Werterhaltung“.
Für die Aktion wurden die Nachtstunden gewählt. Eine Erklärung bleibt uns die Manufaktur schuldig.
Doch die Manufaktur ist ein Staatsbetrieb.
Sollten Werte aus dem Unternehmen vernichtet worden sein, sind das Werte des Sächsischen Freistaates, Eigentum des Steuerzahlers.
Zumindest dem Sächsischen Finanzministerium wird die Geschäftsführung da wohl Auskunft geben müssen.
Quelle:
tvM Meissen Fernsehen
Kommentare
esdjco | 24.11.2010 14:00
Bei diesem Stream stehen mir einfach nur die Haare zu Berge und noch viel schlimmer wird es, wenn man nun die weitere Berichterstattung und die Aussagen von Herr\\\'n Kurtzke liest.
Da wird von einer Säuberung der Manufaktur gesprochen.....meint er damit das Porzellan oder die 180 entlassenen Mitarbeiter?
Desweiteren wird von einem einstimmigen Beschluss gesprochen......dummerweise wusste der Meissener OB, der auch in diesem Gremium sitzt nichts davon.
Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft und es liegt eine Strafanzeige gegen Biedenkopf & Kurtzke vor......und ich hoffe die Entscheidungsträger dieser Aktion werden zur Rechenschaft gezogen & zum Teufel gejagt.
Dann kommen vielleicht auch wieder die outgesourcten Bereiche wieder nach Sachsen....wie zB. die Mediengesellschaft der Manufaktur, die sich zB. in Berlin befindet. Auch könnten die Mitarbeiter nachträglich eine Angemessene 300 Jahrfeier bekommen, wo sie nicht für ihre eigene Feier auch noch Eintritt zahlen müssen.....
H.Wildt | 16.11.2010 03:08
Die Aktion \\\"Werterhaltung\\\" zur vorsaetzlichen Porzellanvernichtung im grossen Stil, ist ein ungeheurer Vorgang. Die Schuldigen haben einen Namen -verantwortlich ist die Geschaeftsfuehrung und der Chef des Aufsichtsrates. Ein skandaloeser Umgang mit einer saechsischen Traditionsmarke. Kein Respekt vor der einst stattgefundenen Wertschoepfung.
Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Wieder einmal wird sichtbar, wie die zugereisten westdeutschen Entscheidungstraeger die Arbeit der Menschen in Sachsen achten. Herr Biedenkopf -als ehemaliger MP Sachsens scheinen Sie ja einen tollen Job im Aufsichtsrat der Manufaktur zu machen. Sie haben die vorsaetzliche Vernichtung mitzuverantworten.
Bedenklich ist, dass die etablierten Medien solche Vorgaenge 5 Wochen verschwiegen haben. Die Vernichtungsaktion war in der Nacht vom 14. zum 15.10.10 und Meissen -TV berichteter als erster ueber diese ungeheuerliche Tat -und das voller Empoerung. Und die anderen etablierten Medien ? Auch wer nichts tut, macht sich schuldig. Mal sehen, ob und wann der Herr Biedenkopf u.a. in ein MDR-Mikrophon sprechen \\\"duerfen\\\".
H.Wildt
Zweinert | 8.11.2010 20:11
Leider liegen die meisten Kommentierungen richtig. Es fehlt dem amtierenden Geschäftsführer an fachlicher Kompetenz und notwendigem Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Es genügt nicht, andere Marktsegmente zu eröffnen, wenn dabei die grundlegenden Werte verloren gehen. Unsere Familie war seit mehreren Generationen in der Manufaktur beschäftigt. Die Nachkriegszeit unter sowietischen Besitz war bisher die größte Gefahr zum Fortbestand. Was die Russen nicht schafften wird Herr Kurtzke vollenden. Eine Tragödie. Noch ist nicht alles vertan.
Herr Biedenkopf, der Appell aller Meißner und Meißner Porzellankenner lautet\\\" Entlassen Sie diese personifizierte Inkompetenz fristlos!\\\". Wir werden es Ihnen danken.
sachsendreier | 1.11.2010 19:35
Es lebe die Manufaktur !
Wer stoppt diese Irren, erst jahrelange Misswirtschft dann Massenentlassung und nun die blanke Zerstörungswut.
Da passt schon zusammen das von leuten wie Biedenkopf und den anderen tollen Westimporten kein Bezug zu Meissen und zum Porzellan besteht. Die Kohle für den Aufsichtsrat kassiert er nur Aufsicht kann man das nicht nennen.
Benthien | 28.10.2010 08:45
Eine Ungeheuerlichkeit von dem neuen Geschäftsführer so mit dem wertvollen Porzelan und Staatseigentum umzugehen. Der wird die Manufaktur zu Nichte machen. Statt Porzelan will er jetzt Glasvasen aus Italien, Porzelankacheln und Schmuck herstellen lassen und vertreiben. Das wird nicht funktionieren. Das Herr Biedenkopf das nichtmerkt. Man sollte Erkundigungen über den Neuen einziehen und evtl. feststellen, dass er schon andere Firmen in die Pleite geführt hat. Man sollte seinem Treiben ein Ende machen, bevor er noch mehr Porzelan zerschmeisst.









