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Artikel vom: 21.09.2011
Verwaltung schaut zu!
Nazischmierereien und Drogenhöhlen gefährden den guten Ruf der Domstadt.

Seit dem Wochenende prangt der Schriftzug am Pfeiler der Eisenbahnbrücke in Meißen. Schmierfinken mit Nazihintergrund können tagelang ungestört die NS-Diktatur hoch leben lassen. Auf Nachfrage teilte die Stadtverwaltung am heutigen Morgen mit, dass eine Firma mit dem Entfernen der Parole beauftragt sei und wahrscheinlich schon daran arbeite. Bis Redaktionsschluss war davon allerdings nichts zu sehen. Ähnlich, die Situation am ehemaligen Landkrankenhaus. Die Gefahren auf diesem Grundstück sind der Verwaltung seit Jahren bekannt. Auf unseren Beitrag zu den Zuständen im Objekt, zu Drogenkonsum und Gefährdung von spielenden Kindern, versprach die Verwaltung, schnell zu handeln. Vor einer Woche ließ man über die Sächsische Zeitung wissen, die Missstände würden beseitigt und die illegalen Zugänge vermauert. Passiert ist bisher nichts. Ausgetretene Trampelpfade deuten aktuell auf eine rege Nutzung des Geländes hin. Auch die Fragen zur Sicherung des Krankenhausgeländes blieben durch die Verwaltung leider unbeantwortet. Wir bleiben dran!
Quelle:
tvM Meissen Fernsehen









