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Artikel vom: 07.09.2011
"Vorwürfe sind erfunden!“
Schwere Vorwürfe gegen Manufaktur-Syndikus Torsten Bremer durch Ex-Geschäftsführer Dr. Dieter Gerhard.
Der Saal 1.19 des Landgerichtes Dresden ist inzwischen der regelmäßige Sitzungsort im Prozess des früheren Geschäftsführers Dr. Dieter Gerhardt gegen die Porzellanmanufaktur Meissen. Vordergründig geht es um die Rücknahme der fristlosen Kündigung. Interessant aber sind die Umstände des brachialen Rausschmisses, die sich einreihen in die Turbulenzen der letzten zwei Jahre. Turbulenzen, die aus Sicht von Prozessbeobachtern kein gutes Licht auf die Zustände im Staatsbetrieb Manufaktur Meissen werfen. Am gestrigen Verhandlungstag wurde zugespitzt. Ex- Geschäftsführer Gerhard gab zu Protokoll, dass Manufaktur-Syndikus Torsten Bremer die Vorwürfe gegen ihn erfunden habe. Zumindest aber könnte die fristlose Entlassung Gerhards anderweitige Gründe haben. Die neue Manufakturführung war bereit, den Prozess mit einem Vergleich schnell zu beenden. Doch Dr. Dieter Gerhard ist sich sicher, die Wahrheit auf seiner Seite zu haben. Er kämpft gegen die ehrenrührigen Vorwürfe. Der erste externe Zeuge sagte gestern in seinem Sinne aus. Und auch die Landespolitik hat inzwischen ein kritisches Auge auf die Vorgänge in Meißen. Es geht rund in der Manufaktur. Massenentlassungen, Porzellanzerstörung, Gerichtsprozesse. Da scheint es nur logisch, dass verantwortliche Politiker genau hin schauen und sich auch für die Themen hinter den Erfolgsprognosen interessieren.
Quelle:
tvM Meissen Fernsehen









