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Artikel vom: 10.03.2010
Arm wie Kirchenmäuse
Die Landkreisverwaltung bekommt gute Ratschläge aber keine Klarheit zu den Vorgaben 2011
Im Landratsamt Meißen hat man sich auf einen harten Sparkurs für dieses und die kommenden Jahre eingestellt. Und so einträchtig die Fahnen von Landkreis und Freistaat hier nebeneinander auch wehen. Hinter den Kulissen sorgen die Streichlisten der Staatsregierung für einiges Kopfzerbrechen. Vor allem die Aussichten ab 2011 sind mehr als düster. Alles Rechnen und Feilen am Kreishaushalt bringt wenig. Die übergroße Zahl der Ausgaben fließt in so genannte Pflichtaufgaben des Kreises. Aktuell gibt es eine Forderung aus der mitregierenden FDP, stärker an der Verwaltung zu sparen. Eine Idee, die die Kommunen schon vor Jahren hatten. Gerade die FDPgeführten Ministerien sorgten in den letzten Tagen für Schlagzeilen. Mehrfach wurden teure Personalentscheidungen zu gunsten von Parteifreunden getroffen. Die Haushalte der Landkreise und Kommunen sind durch weitere Stellenstreichungen sicher nicht zu retten. Etwas mehr Klarheit zur Streichliste der Staatsregierung noch vor Juni würde da wohl eher helfen.
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