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Artikel vom: 29.04.2010
Neuer Saal – alte Probleme
Stadtrat berät unter anderem zu Lösungen im Bereich der Jugendhilfe.
Eine Aufregung wie im sprichwörtlichen Hühnerhaufen herrschte vor der Stadtratssitzung am gestrigen Abend. Grund war das geplante Gruppenfoto im neuen Ratssaal. Nach minutenlangem Ringen mit den Räten hatte Fotografin Claudia Hübschmann dann das gewünschte Bild geschossen und der Stadtrat konnte mit der ersten Sitzung in der altehrwürdigen Umgebung beginnen. Eines der Themen war die Streichung der Landesmittel für die Jugendhilfe. Doch die Stadt will und kann nicht die Aufgaben des Freistaates übernehmen, auch wenn die Schließung von Einrichtungen die sozialen Probleme in Meißen weiter verstärkt. Eine herausgearbeitete Variante war der vorübergehende Einsatz der Gelder der nicht besetzten Sozialarbeiterstelle der Stadt für den Kinderschutzbund. Der Kinderschutzbund gibt Schülern aus sozial schwachen Familien einen gesellschaftlichen Halt und sorgt zum Beispiel für die eine warme Mahlzeit am Tag. Nach der Streichung von Finanzmitteln durch den Freistaat waren allen Einrichtungen der Jugendhilfe per 30. Juni die Verträge gekündigt worden.
Quelle:
tvM Meissen Fernsehen
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