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Artikel vom: 24.02.2010
Ohne Moos nichts los!
Eltern demonstrieren am Rande des Ministerbesuchs
Demonstrierende Eltern prägten am heutigen Nachmittag das Bild vor dem Gymnasium Franziskaneum in Meißen. Auf den Transparenten wurde der Sanierungsstau und die drohende Überfüllung der Städtischen Schule angeprangert. Eltern, Lehrer und Schüler fühlen sich vom Schulträger im Stich gelassen. Große Hoffnungen der Elternvertreter ruhten deshalb auf dem für heute angekündigten Besuch des Sächsischen Kultusministers. Doch für den baulichen Zustand ist allein die Stadt Meißen zuständig. Minister Wöller war gekommen um sich über die Ganztagsangebote zu informieren. Zwischen Schülertheatergruppe, Schach und Seifenkistenbau drängten auch hier in der Aula die baulichen Mängel nach vorn. Am Beispiel der Ausstattung im Bereich Sport wurde dem Minister demonstriert, dass bei allem Engagement auch die baulichen Mindestvoraussetzungen gegeben sein müssen. Dann wurde Kritik laut, dass die beantragte Förderung durch das Ministerium für 2010 abgelehnt wurde. Wöller sieht hier die Verantwortung bei den Stadträten, die einfach zu spät die richtigen Prioritäten gesetzt hatten. Und so ging der Ministerbesuch aus wie erwartet. Geschenke hatte der Minister zwar mitgebracht. In den "Sachsen macht Schule"-Beuteln waren zwar ein paar Kleinigkeiten aber kein Förderbescheid außer der Reihe. Mitgenommen hat Minister Wöller mit Sicherheit die Tatsache, dass Meißen noch einen weiten Weg der Erkenntnis vor sich hat, bis der Name Schulstadt wirklich gerechtfertigt ist.
Quelle:
tvM Meissen Fernsehen
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