Wählen Sie eine Aktion:
Schrift:
Artikel vom: 31.03.2010
Steine des Anstoßes
Schildbürger kümmern sich um Meißner Wildpflaster
Da waren einmal die Schildbürger. Sie hatten sich das Ziel gesteckt, den Domplatz neu zu pflastern. Das alte Pflaster wurde herausgerissen und sortiert. Nun aber - es war noch nicht einmal die Hälfte des Domplatzes fertig, gingen die Steine zur Neige. Für die grüne Fläche fehlen die Steine. Nun ist Guter Rat teuer. Der Chef der SIB schickt seine Leute los. Direkt unterhalb des Burgberges werden sie fündig. Baggereinsatz auf 3000 Quadratmetern ohne langes Nachdenken. Da irrt der SIB-Chef. Das Gelände gehört der Stadt. Und, man wills kaum glauben, die Schildbürger aus der Verwaltung freuen sich sogar, dass das Pflaster abgebaggert wird. Vor dem Stadtrat aber sind sie lieber ganz still. Für das Pflaster hatte sich der Stadtrat 1990 entschieden. 3 Millionen D-Mark flossen damals in den Umbau zur Anlegestelle. Dann kam die Flut die Bundesstraße 6 musste neu gebaut werden. Der Kai bekam sogar einen Radweg. Viel Aufwand wurde damals getrieben, um große Teile des Wildpflasters neu anzulegen. Zum Glück gabs Flutgelder. Zwei Jahre durften sich die Besucher von Schilda über den historischen Bodenbelag freuen. Nun werden die Steine auf dem Domplatz gebraucht. Doch was kommt als Belag auf den Kai? Inzwischen sind sich die Schildbürger einig. Ein Teil des ausgebauten Pflasters wird verwendet, um - sie werdens schon ahnen - den Elbkai neu zu pflastern. Die Restfläche wird wunderschön geteert. Und sollten die Steine für den Domplatz immer noch nicht reichen, haben die Schildbürger schon eine neue Idee!
Quelle:
tvM Meissen Fernsehen









