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Artikel vom: 18.08.2011
Die "Rosslau" vermisst die Elbe
Das Messboot des Wasser- und Schifffahrtsamtes geht Veränderungen auf den "Grund"
Bis zu zwei Mal im Jahr ist die \"Rosslau\" in Meißen im Einsatz. Das Motorboot des Wasser- und Schifffahrtsamtes Dresden besitzt an hydraulischen Auslegern Echolotfühler. Diese können exakt die Entfernung zum Grund ermitteln. Moderne Rechner erstellen dann im Zusammenhang mit den GPS-Daten ein genaues Profil des Elbuntergrundes. Besonders durch wechselnde Pegelstände und Einschwemmungen aus Nebenflüssen können in der Fahrtrinne Sandbänke entstehen, die zur Gefahr für die Binnenschifffahrt werden. Die Messungen der Rosslau sollen solche Veränderungen frühzeitig sichtbar machen, damit die Einengungen entweder abgebaggert oder mit Tonnen markiert werden können. Die gewonnen Daten bilden außerdem eine Grundlage wissenschaftlicher Vorhersagemodelle der Abflussmengen bei bestimmten Wasserständen. Die Genauigkeit der Hochwasserprognosen konnte so in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht werden.
Quelle:
tvM Meissen Fernsehen
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