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Artikel vom: 03.08.2011
Verborgenes im Lust-und Berghaus
Fördermittel zur Restaurierung übergeben.

Das Weinbergschloss Hoflössnitz diente einst den sächsischen Kurfürsten als Ort der Repräsentation. Manch rauschendes Fest wurde hier gefeiert. Eine wesentliche Rolle spielte dabei auch die Große Tafelstube. Der ihr in den achtziger Jahren ausstellungstechnisch aufgetragene Anstrich lässt das nicht mal erahnen. Das soll sich nun Dank einer großzügigen Förderung durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Sparkasse Meißen ändern. Darüber, das er den Bescheid gemeinsam mit Sparkassenvorstand Rolf Schlagloth übergeben kann, ist Landrat Arndt Steinbach sehr erfreut. Mit den Mitteln will die Stiftung des Weingutmuseums Hoflössnitz neben der Großen Tafelstube auch die Marschallstube im Untergeschoss des Lust- und Berghauses Hoflössnitz restaurieren. Die Räume werden wieder auf die Farbfassung des 17. Jahrhunderts zurückgeführt. Dabei werden Scannverfahren angewandt, um hier die genauen Befundungsstellen herauszufinden und die historische Substanz nicht unnötig zu schädigen, verrät die Museumsleiterin Dr. Bettina Giersberg, den Anwesenden. Von der Idee ist auch Sparkassenvorstand Rolf Schlagloth begeistert. Ziel des Engagements der Stiftung Weingutmuseum Hoflössnitz ist die Wiedereinrichtung des Weinbergschlosses als Museumsschloss. Damit soll der Ort der Feste und der Repräsentation des sächsischen Kurfürstenhauses wieder erlebbar werden. Die in den anderen Räumen des Lust- und Berghaus laufende Ausstellung zur 850jährigen Geschichte des sächsischen Weinbaus ist der Öffentlichkeit auch während der Bauarbeiten zugänglich. Ein Blick auf die Baustelle inklusive, versteht sich.
Quelle:
tvM Meissen Fernsehen
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