Kunstvolle Kacheln in der Meißner Tourist-Info
Neues Souvenir verbindet Keramik und Holzhandwerk
In der Tourist-Information Meißen gibt jetzt ein neues Souvenir: kunstvoll gerahmte Keramikkacheln – handgefertigt und verziert mit historischen Meißner Motiven wie dem Stadtwappen. Vorgestellt wurden die Kacheln bei einem kleinen Pressetermin am Montag. Mit dabei waren Ulrich Bierstedt, Geschäftsführer der Keramikfirma Bidtelia, sowie Isabel Riedel aus dem Bereich „Produktion“ der DRK-Werkstätten Meißen. Die Kacheln stammen von Bidtelia, die Rahmen aus Holz wurden in den DRK-Werkstätten gefertigt. Entstanden ist ein hochwertiges Produkt – regional produziert und passend zum diesjährigen Stadtmotto „handgemacht“. Normalerweise arbeitet die Keramikfirma ausschließlich an Auftragsarbeiten. Diese Aktion sei mal etwas Besonderes, so Bierstedt. Und auch der Herstellungsprozess der Rahmen ist aufwändig, doch das Ergebnis sind echte Unikate. Christina Czach von der Tourist-Info betonte beim Termin die Bedeutung der Keramik für Meißen. Die Stadt ist nicht nur für ihr weltberühmtes Porzellan bekannt, sondern auch für eine außergewöhnlich dichte und vielfältige Keramiklandschaft – deutschlandweit, vielleicht sogar weltweit, einzigartig. Die Leiterin der Tourist-Information verwies auch noch auf die passende Ausstellung „Keramikstadt Meißen. Ziegel, Kacheln, Porzellan“ im Stadtmuseum. Ulrich Bierstedt lobte besonders die Zusammenarbeit mit den DRK-Werkstätten – im Sinne des „Hier gemacht“-Gedankens und wegen der hohen Qualität des Ergebnisses.Weitere Projekte der Bidtelia mit lokalen Partnern sind bereits geplant – Konkretes wurde aber noch nicht verraten. Die Auflage ist zunächst auf 200 Stück limitiert. Nun bleibt abzuwarten, welche Motive besonders gut ankommen. Zur Auswahl stehen u.a. noch „Mohnblume im Trapez“, Artischocke, Nymphe und Säulengang im Jugendstil“, oder das „Seerosenmuster“. Diese und viele andere sind in verschiedenen Farben erhältlich. Ein kleines Stück Meißen zum Mitnehmen – mit Herz, Handwerk und Geschichte.
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