Adventsmarkt bei den Pfadfindern
Adventsmarkt bei den Pfadfindern
Auf dem Meißner Pfadfindergrund in der Weinberggasse 3a fand am vergangenen Sonnabend ein Adventsmarkt statt. Die Mädchen und Jungen des Stammes „Paul Richter“ der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands hatten zu einem kleinen, aber vielseitigen Angebot eingeladen. Unterstützt wurden die Pfadfinder vom Verein Meißner Lebensfahrten e. V. Auch Projekte wie der Stadtteiltreff „Kreuzpunkt“, die Ukraine-Hilfe sowie die „Kirche auf Rädern“ beteiligten sich an der Veranstaltung. Im Verlauf des Adventsmarktes beeindruckte ein ukrainischer Chor die Besucher mit seinem Auftritt und setzte einen besonderen musikalischen Akzent. Das Pfadfinden basiert auf vier Säulen: der Arbeit in kleinen Gruppen, dem Prinzip der Selbsterziehung, der Übertragung von Verantwortung sowie dem Ansatz des „Learning by Doing“. Diese Grundsätze spiegelten sich auch im Miteinander auf dem Gelände wider. Mehrere Feuerstellen sorgten für Wärme und eine stimmungsvolle Atmosphäre. In kleinen Gitarrenrunden wurde gemeinsam musiziert und gesungen. Unter dem augenzwinkernden Motto „Jeder gute Christ ist auch ein Gitarrist“ stellten die Pfadfinder dabei auch ihren Gitarrenkurs vor, der regelmäßig auf dem Gelände angeboten wird. Zusätzlich überraschte eine Trommelgruppe mit einer rhythmischen Performance, bei der auch Besucher einbezogen wurden. Zahlreiche weitere Stände rundeten das Angebot für Groß und Klein ab. Im Gespräch verwies Ole-Per Wähling auf verschiedene öffentliche Veranstaltungen, die seit dem Richtfest auf dem Gelände stattgefunden haben. Seitdem sei viel Raum für neue Aktivitäten entstanden – ebenso ein neues Domizil für die Meißner Pfadfinder mit Baumhauscharakter. „Ganz oben ist die Aussicht auf die Albrechtsburg am schönsten“, sagte ein Besucher. Direkt darunter wurde ein kleines Kino eingerichtet, in dem Rückblicke auf Pfadfinder-Abenteuer der vergangenen Jahre gezeigt wurden. Auf den Ausschank von Glühwein wurde bewusst verzichtet, erklärte Mitorganisator Dominik Hahn. Er ist beim Verein angestellt und betreut das Pfadfinderheim sowie die dortigen Angebote und Veranstaltungen. Im Gespräch ging er auch auf die organisatorischen Herausforderungen der Vorbereitung ein – darunter das Anbringen der zahlreichen Lichterketten auf dem Gelände. Bereits jetzt weist der Verein Meißner Lebensfahrten auf ein weiteres Angebot hin: Am 24. Dezember ab 15 Uhr lädt das Projekt „Kirche auf Rädern“ wieder Menschen aller Altersgruppen in den Stadtteiltreff „Kreuzpunkt“ in der Lutherkirche ein. Anmeldungen sind weiterhin möglich.
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