Tacheles im Theater Meißen: Wie viel jüdische Kultur verträgt die Provinz?
Tacheles im Theater Meißen: Wie viel jüdische Kultur verträgt die Provinz?
Das Theater Meißen beteiligt sich im Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 mit einem breit angelegten Programm, das unterschiedliche künstlerische Zugänge miteinander verbindet. Vier Formate sollen Einblicke in die jüdische Kultur ermöglichen. Dazu informiert Simone Panitz. Den Auftakt bildet Anfang Mai ein sinfonisches Konzert unter dem Titel „Tacheles“. Ergänzt wird das Programm durch die Wesendonck-Lieder von Richard Wagner – ein bewusst gesetzter Kontrast, der provoziert. Ein zweites Format setzt auf die Verbindung von Musik, Performance und Literatur. Das Ensemble YOUKALÍ bringt mit „Seiltänzerin ohne Netz“ ein Chanson-Varieté auf die Bühne. Darüber hinaus ergänzt ein Volksmusikformat von Wirbeley das Programm, das gemeinschaftliches Erleben in den Mittelpunkt stellt. Ein interaktives Mitmachangebot direkt auf dem Meißner Markt rundet die Reihe ab. Es soll gezielt Perspektivwechsel anstoßen und startet mit der Spielzeiteröffnung im 175. Jubiläumsjahr des Theaters. Mit der Kombination aus Konzert, Performance, Singen und interaktiven Elementen versteht sich das Theater Meißen im Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen als Ort des Austauschs, an dem Vergangenheit, Gegenwart und gesellschaftliche Fragen miteinander in Beziehung gesetzt werden.
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