Jüdisches Leben in Meißen
Ausstellung in der Frauenkirche zeigt fast eintausend Jahre Stadtgeschichte
Jüdenbergstraße, hebräische Grabsteinfragmente oder der Judenkopf im Meißner Stadtwappen – auch wenn es vielen nicht bewusst ist: Jüdisches Leben gehört seit fast eintausend Jahren zur Geschichte der Stadt Meißen.
Seit Sonntag dem 7. Juli widmet sich eine Ausstellung in der Frauenkirche genau diesen Spuren. Historische Quellen, Urkunden und archäologische Funde erzählen vom Zusammenleben von Christen und Juden, von Vertreibungen im Mittelalter, der Vernichtung jüdischen Lebens während der NS-Zeit und der Erinnerungskultur bis heute.
Kuratiert wurde die Ausstellung vom Historiker Dr. Matthias Donath gemeinsam mit der Theologin, Judaistin und Archivwissenschaftlerin Christiane Donath.
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