Institut räumt Zweifel aus.
Präsentation der Forschungsergebnisse zum Kriegsende in Meißen stößt auf sehr große Resonanz.
Das Interesse war groß, am Vortrag von Dr. Tomas Widera. Der Wissenschaftler gehört dem Hannah-Ahrendt-Institut an und beschäftigt sich mit der Erforschung totalitärer Systeme. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in der NS-Zeit, als auch in der Zeit des Stalinismus. Im Auftrag der Stadt Meißen analysierte er die Rolle des Sozialdemokraten Willy Anker zum Kriegsende in Meißen. Besonders der, nach der Wende nach Meißen gezogene, CDU-Fraktionschef Hans- Georg Patt hatte Ankers Verdienste angezweifelt und im Stadtrat eine Ehrung verhindert. Der Geschichtswissenschaftler aber stützt nach genauer Analyse die bisherige Erinnerung der Meißner Bürger an den 6. Mai 1945. Des weiteren ergeben sich aus den Forschungen keine Anhaltspunkte, die die Leistung Ankers im Zusammenhang mit dem Kriegsende relativieren. Über eine öffentliche Ehrung Willy Ankers und auch Herbert Böhmes müssen nun die Meißner entscheiden. Als Affront gegen die Wissenschaftler und die demokratische Kultur wurde das Fernbleiben des CDU-Fraktionschefs Hans-Georg Patt empfunden. Bis auf eine einzelne Stadträtin blieb die gesamte CDU-Fraktion der Präsentation der Forschungsergebnisse fern.
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