Wie im Krieg!
Die Elbe hat eine Baustelle der Bundesstraße 6 mit aller Wucht getroffen.
Es sind martialische Bilder, die sich am Elbufer in Meißen bieten. Hier, wo vor dem Junihochwasser eine geordnete Straßenbaustelle angelegt wurde, türmt sich Unrat zwischen Baustoffen und gebrochenen Rohren. Die Elbe hat sich mit brachialer Gewalt durch den Untergrund gefressen und in der Strömung alle feinen Bestandteile aus dem Flusskies gewaschen. Übrig blieben die größeren Steine und manch angeschwemmter Unrat. Hier ist einiger Aufwand nötig, um die Stabilität des Untergrundes wiederherzustellen. Immerhin soll ab 2014 der Verkehr auf der sanierten Bundesstraße 6 für lange Zeit störungsfrei rollen. Die letzte Straße hatte fast hundert Jahre gehalten. Im Zuge der Straßensanierung soll eine Hochwasserschutzmauer errichtet werden. Anwohner ziehen den Sinn dieses Bauwerks in Zweifel, da die Mauer in einem Hochwasser wie jetzt im Juni zwei Meter überspült wird. Gebaut wird sie trotzdem. Während der aufwändigen Arbeiten an der B6 sollte der Verkehr über eine Umfahrung laufen. Doch auch die hat Schaden genommen. Zur Zeit wird nachgebessert, damit die PKW und LKW bald wieder elbnah nach Meißen rollen können. Besonderen Aufwand bedarf dabei der abgestürzte Rad-Fußweg.
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