Unbequeme Denkmale
Meißen begeht den Tag des offenen Denkmals lieber mit althergebrachten Ausflugszielen
Am Sonntag war in Deutschland Tag des offenen Denkmals. Überall galt das Motto „Jenseits des Guten und Schönen – unbequeme Denkmale“. - Nicht so in Meißen. Als ob die Kreisstadt keine unbequemen Denkmale hätte, waren wieder alle Kirchen offen und es gab Führungen durch das durchaus nicht unbequeme Schloss Siebeneichen. Eigentlich wurde eine Chance verpasst, sich den zahlreichen unbequemen Denkmalen zu widmen. Kandidaten wären da zum Beispiel das Gefängnis auf dem Burgberg – wegen seiner Geschichte oder die leer stehenden Denkmale Hamburger Hof und Landkrankenhaus. Sicher hätten die Besucher gern einen Blick in die Gemäuer geworfen, um sich vom Umgang der Besitzer mit ihrem Eigentum ein Bild zu machen. Und noch ein unbequemes Denkmal fällt dem Meißner sofort ein – der Katharinenhof. Dank einer anhaltenden Immobilienaffäre wäre hier die Stadtverwaltung auch ganz direkt betroffen.
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