Lichtblick oder dunkle Wolken
Es wird Monate dauern, um zu wissen, ob die Staatliche Porzellanmanufaktur am letzten Freitag gerettet oder zerstört wurde.
Seit Dr. Christian Kurtzke vom Freistaat an die Spitze der Staatlichen Porzellanmanufaktur gestellt wurde, gibt es glühende Anhänger seiner Strategie und konsequente Mahner, die Besonderheiten eines traditionellen Manufakturberiebes nicht außer acht zu lassen. Kurtzke hatte sich immer als Sanierer verstanden, der ein vorgeblich defizitär arbeitendes Unternehmen auf den richtigen Kurs bringen soll. Der Freistaat hatte sich nie in dieser Richtung geäußert. Nach 5 Jahren hatte der Umbau der Porzellanmanufaktur zu einem weltweit agierenden Luxuskonzern so viel gekostet, dass der Freistaat mehrfach Millionen nachschießen musste. Der selbsternannte Sanierer musste den Tag, an dem seine Strategie aufgehen werde immer weiter hinausschieben. Letzte Woche sah sich der Freistaat als Gesellschafter nun zum deutlichen Eingreifen gezwungen. Sonntagabend trat Finanzminister Unland vor die Öffentlichkeit.
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