Ruhebänke und Panoramaaufzug
Stadtratssitzung in Meißen. Der Haushaltsplan 2009 wird in den Rat eingebracht. So wie in den letzten Jahren besteht das Ziel darin, noch vor Jahresende einen beschlossenen und bestätigten städtischen Haushalt in den Händen zu halten. Erfreulicher Weise sind die Steuereinnahmen 2008 gestiegen. Für die Zukunft steht dennoch der Schuldenabbau im Vordergrund. Pro Bürger hat die Stadt 1.748 Euro Schulden. Für Investitionen bleiben im nächsten Jahr 11,4 Millionen Euro. In den letzten Wochen hatten die Stadträte immer wieder außerplanmäßige und überplanmäßige Ausgaben zu beschließen. Dies lag an zusätzlich fließenden Fördermitteln aber auch an gestiegenen Baukosten. Die einzelnen Beschlußvorlagen wurden dabei akribisch geprüft und nur bei absoluter Unvermeidbarkeit beschlossen. Umso größer die Verwunderung als ausgerechnet aus der FDP-Fraktion eine weitere außerplanmäßige Anforderung kam - für Bänke am Radweg. Verwunderung in den übrigen Fraktionen. Für die U.L.M. steht die Schulsanierung im Vordergrund. Linken- Fraktionschef Axel Sauer reicht den FDP-Stradträten die Hand zu einer machbaren Lösung.Finanzbürgermeister Hartmut Gruner kann mehr als zufrieden sein mit seinen Stadträten. Er hat die Finanzen der Stadt in den Griff bekommen und die Volksvertreter widerstehen auch in Wahlkampfzeiten der Versuchung, leichtsinnige Geschenke auszuteilen. Mit teuren Verschönerungsarbeiten am Domplatz-Pflaster, der Errichtung eines gläsernen Aufzuges auf den Burgberg und der Fertigstellung des historischen Ratssitzungssaales lasten ohnehin genügend kostspielige Vorhaben auf den Schultern der Meißner Steuerbürger.
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