Jurytagung Genialsozial
Am vergangenen Wochenende trafen sich 80 junge Menschen auf Gut Frohberg bei Meißen. Grund war die Jurytagung des Projektes genialsozial. Genialsozial hilft mit bestimmten Förderprojekten in Entwicklungsländern. Die finanziellen Mittel werden von sächsischen Schülern durch Arbeitsleistungen in sächsischen Unternehmen erarbeitet. Im Jahr 2008 nahmen 20.000 Schüler teil und erwirtschafteten eine viertel Million Euro. Die Schüler erarbeiten nicht nur die Gelder für die Hilfsprojekte. Auf Jurytagungen werden sie geschult, nach welchen Kriterien die Vorhaben zu bewerten sind. Gemeinsam hören sie sich die Vorstellung der einzelnen möglichen Projekte an und entscheiden dann, ob die Hilfe in ein Internat in Indien fließt oder in den Aufbau von Sanitäranlagen einer Schule in Kenia. Die Jugendlichen erlangen in kurzer Zeit tiefen Einblick in ein kompliziertesThema. Viele sächsische Lehrer sind deshalb gern bereit, sich bei genialsozial einzubringen. Die teilnehmenden Jugendlichen werden die geniale Idee mit dem Sozialen Tag in Sachsen in ihre Schulen mitnehmen. Und sie werden auf die Suche nach Unternehmen gehen, nach Unternehmen, die am 23. Juni engagierten Schülern einen Ein-Tages-Job anbieten. Die Erlöse fließen dann wieder in soziale Projekteke, die die Schüler nach harten Kriterien aussuchen.
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