Orientierung für die Zukunft
Berufsmesse mit großem Branchen-Mix verwandelt die Athletikhalle in ein Informationszentrum für Jugendliche
Meißen: In der Athletikhalle im Heiligen Grund fand am heutigen Donnerstag - 11. September 2025 - die traditionelle Berufsmesse der Pestalozzi-Oberschule und der Triebischtalschule statt. Wo sonst Hanteln gestemmt werden, liefen diesmal Schüler zwischen Ständen umher, sprachen mit Ausstellern und informierten sich über mögliche Berufswege. Die Veranstaltung bot den Jugendlichen die Möglichkeit, direkt mit regionalen Unternehmen und Institutionen in Kontakt zu treten. Mehr als 50 Aussteller waren vor Ort, darunter die Polizei, die Bundeswehr, Deichmann, die Sparkasse, Müller Restaurants, die Dachdeckerinnung Meißen-Riesa-Großenhain, Feralpi Stahl, die Diakonie, die Deutsche Bahn, Duravit, Infineon, Sachsen Energie, Scholl Glas und Pro Civitate und viele viele weitere. Die große Bandbreite der vertretenen Branchen reichte von Handwerk und Industrie über Handel bis hin zu sozialen Einrichtungen. Nicht nur in der Halle, auch draußen konnten die Besucher spannende Eindrücke sammeln. Der Dachdeckerbetrieb von Roberto Heilscher führte seinen Kran vor, die Rettungskräfte zeigten, wie die Behandlung einer verletzten Person abläuft, und die Verkehrsgesellschaft Meißen informierte ebenfalls im Außenbereich über ihre Ausbildungsangebote. Zur Eröffnung um 9 Uhr begrüßten der künftige Oberbürgermeister Markus Renner sowie die Schulleitungen der Pestalozzi- und der Triebischtal-Oberschule die ersten Gäste. Den Auftakt machten die Zehntklässler, die als erste die Messestände besuchen durften. Dort standen Ansprechpartner bereit, um Ausbildungswege zu erläutern, Fragen zu beantworten und praktische Einblicke in verschiedene Berufe zu geben. Viele Unternehmen nutzten die Gelegenheit, sich nicht nur mit Informationsmaterial, sondern auch mit kleinen Mitmachangeboten oder Anschauungsmaterial zu präsentieren.
Im weiteren Verlauf des Tages sollten in einem abgestimmten Zeitplan auch die anderen Jahrgänge der Oberschulen sowie Schüler der evangelischen Oberschule Klipphausen, der Kalkbergschule und des Beruflichen Bildungszentrums die Messe besuchen. Eingeladen waren außerdem das Franziskaneum, die Freie Werkschule und das BSZ. Auch Eltern hatten die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Kindern Gespräche zu führen und sich ein Bild von den Ausbildungsperspektiven in der Region zu machen. Mit ihrem breiten Branchenmix und der Vielzahl an teilnehmenden Schulen setzte die Berufsmesse in diesem Jahr erneut ein klares Zeichen für die Bedeutung regionaler Ausbildungsangebote und die enge Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen.
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