Sanierung Görnische Gasse - Weltweit einzigartig!
Bauabschnitt zwischen Hundewinkel und Schlossergasse steht kurz vor der Vollendung
Die Sanierung der Görnischen Gasse geht in die Zielgerade: Der erste Bauabschnitt zwischen Hundewinkel und Schlossergasse steht kurz vor der Vollendung. Seit Juni wurden hier das historische Granitpflaster aufgenommen, neu und fester verlegt, Leitungen im Untergrund erneuert und die Gasse insgesamt besser begeh- und befahrbar gemacht. Zwischen die grau-roten Steine haben die Planer vereinzelt Porzellanpflastersteine gesetzt – lokal gefertigt und künstlerisch gestaltet. Sie tragen Friedenstauben und das Wort „Frieden“ in verschiedenen Sprachen und machen aus der Baumaßnahme zugleich ein stilles Kunstprojekt im öffentlichen Raum. Damit ist die Arbeit in der Görnischen Gasse aber noch nicht abgeschlossen: Ein zweiter Bauabschnitt ist bereits vorgesehen. Er soll von der Schlossergasse weiter bis zum Jüdenberg führen und die jetzt begonnene Gestaltung konsequent fortsetzen – inklusive weiterer Porzellansteine. Wann genau dieser zweite Schritt folgt, hängt von Finanzierung und Beschlüssen ab. Klar ist aber: Die Görnische Gasse ist auf dem Weg, zu einem besonders gestalteten Verbindungsstück zwischen Altstadt, Albrechtsburg und Porzellantradition zu werden. Porzellan im Boden gibt es weltweit zwar vereinzelt – etwa in Museumshöfen oder modernen Stadtplätzen. Aber handgemachte Porzellan-Kopfsteine in einer historischen Gasse, eingebettet ins Granitpflaster, als Friedenskunstprojekt – das ist nach heutigem Kenntnisstand weltweit einzigartig.
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