Datum: 29.04.2026
Rubrik: Nachrichten
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Beitrag: DSD-Millionenförderung für Meißner Kornhaus sichtbar gemacht

DSD-Millionenförderung für Meißner Kornhaus sichtbar gemacht


Hoch über der Elbe, direkt neben Albrechtsburg und Meißner Dom, gehört das Kornhaus zu den markantesten Gebäuden der Stadt. Seit mehr als 500 Jahren prägt es das Bild des Domplatzes – und bekam vor Kurzem ein sichtbares Zeichen für seine Rettung. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat das historische Bauwerk mit 1,3 Millionen Euro gefördert. Am Freitag den 24. April wurde dafür eine Bronzetafel übergeben. Dr. Reinhard Plüschke, Ortskurator der Stiftung Deutsche Stiftung Denkmalschutz übergab die Plakette an Tom Lauerwald, von der Otto-und-Emma-Horn-Stiftung. Das Kornhaus wurde 1491 errichtet – ursprünglich als Getreidespeicher. Später diente es sogar als Labor und Lager für die Meißner Porzellanherstellung. Später wurde es zum Wohnhaus. Erst 2008 sind die letzten Bewohner ausgezogen. 2022 wollte die Alternative für Deutschland das Gebäude kaufen, so gelangte das Kornhaus in überregionale Medien. Heute kümmert sich die Otto-und-Emma-Horn-Stiftung Meißen liebevoll um die Sanierung. Seit dem Kauf im Jahr 2023 wird hier Schritt für Schritt restauriert: Dach, Fassade und Fenster – alles denkmalgerecht. Tom Lauerwald über die Zeit bis hier hin.
Das Dach selbst ist etwas ganz Besonderes: eine freitragende Konstruktion aus dem 15. Jahrhundert – damals echte Ingenieurskunst.
In Zukunft ist eine Mischung aus Wohnen, Ausstellungen und Veranstaltungen geplant. Wo früher bis zu 80 Pferde untergebracht waren, sollen künftig Besucher ein- und ausgehen. Das Teile der Landesausstellung 2029 im Kornhaus stattfinden werden, ist bis jetzt noch nicht abzusehen. Die Veranwortlichen haben sich in keiner Form gemeldet, so Lauerwald.

Mit der Bronzetafel wird jetzt sichtbar, was viele Meißner längst wissen: Das Kornhaus ist nicht nur ein Stück Geschichte, sondern hat auch wieder eine Zukunft.
Unterm dem frisch gedeckten Dach des Kornhauses ist außerdem eine ganz besondere Sammlung entstanden: Die Dachdecker-Innung hat hier über 6 Tonnen verschiedenste historische Dachziegel zusammengetragen. Perspektivisch soll diese Sammlung vor allem einem Fachpublikum zugänglich gemacht werden.

 

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