Datum: 16.09.2026
Rubrik: Nachrichten
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Beitrag: Weinfest-Rummel nimmt Form an

Weinfest-Rummel nimmt Form an

Auf dem Festplatz unterhalb der Albrechtsburg nimmt der Rummel für das Meißner Weinfest immer mehr Gestalt an


Noch drehen sich die Fahrgeschäfte nicht – doch auf dem Festplatz unterhalb der Albrechtsburg nimmt der Rummel für das Meißner Weinfest immer mehr Gestalt an. Riesenrad und viele andere Fahrgeschäfte stehen bereits. Bis Donnerstagabend soll der Aufbau im Großen und Ganzen abgeschlossen sein. Neben bekannten Fahrgeschäften gibt es in diesem Jahr auch wieder einige Neuheiten. Dazu zählt eine große Geisterbahn, die bislang noch nicht in Meißen zu Gast war. Ebenfalls neu ist ein rund vierzig Meter hoher Großkettenflieger. Wieder mit dabei sind unter anderem Autoscooter, die Jungle-Beach-Schaukel und nach längerer Pause auch die Twister-Achterbahn. Doch gerade für die Betreiber großer Fahrgeschäfte wird die Anreise zu Veranstaltungen zunehmend schwieriger. Transport, Energie und vor allem die Kraftstoffpreise treiben die Kosten nach oben. Hinzu kommt: Geld verdient werden kann für viele Schausteller nur an wenigen Tagen in der Woche bzw. nur am Wochenende und während eines begrenzten Teils des Jahres. Nach drei Festtagen in Meißen geht es deshalb meist direkt weiter zum nächsten Veranstaltungsort. So reist die Twister-Achterbahn aus Herford rund fünfhundert Kilometer nach Meißen und anschließend wieder mehrere hundert Kilometer weiter. Das Riesenrad wird nach dem Abbau bereits zum nächsten Stadtfest nach Torgau transportiert. Trotz der gestiegenen Kosten sollen die Besucher davon in diesem Jahr zumindest an den Fahrpreisen nichts merken. Die Schausteller hoffen stattdessen auf viele Besucher. Eine besondere Aktion gibt es bereits am Freitag. Von fünfzehn bis sechzehn Uhr sind unter anderem Kinder aus Kindertagesstätten und Mitglieder der Jugendfeuerwehren eingeladen. In dieser Stunde können die Kinder die Fahrgeschäfte kostenlos nutzen. Drei Tage lang soll sich der Aufwand dann auszahlen. In der Nacht zum Montag wird bereits wieder abgebaut – und für viele Schausteller geht es unmittelbar zur nächsten Veranstaltung. Bis dahin aber gilt: Die Arbeit hinter den Kulissen bleibt möglichst unsichtbar. Auf dem Festplatz sollen die Besucher vor allem eines haben – ihren Spaß. Am Sonntagabend bildet schließlich das Abschlussfeuerwerk den traditionellen Schlusspunkt des Weinfestes und des Rummels.

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