Mehr Platz für Fahrräder
35 neue Fahrradbügel werden in der Meißner Altstadt aufgestellt
35 neue Fahrradbügel sollen künftig für mehr Abstellmöglichkeiten in der Meißner Altstadt sorgen. Die ersten Exemplare wurden in der Burgstraße vorgestellt. Zum Pressetermin am Dienstag den 25. August kamen Bürgermeister Sebastian Schöne, Stadtmarketingleiter Christian Friedel und Stadtplanerin Nora Stahl zusammen. Ein Mitarbeiter vom Bauhof war ebenfalls mit dabei und befestigte die ersten zwei Bügel mit entsprechendem Equipment. Gerade in den Sommermonaten reichen die vorhandenen Fahrradständer nach Angaben der Stadt längst nicht mehr aus. Das zeigt sich besonders dann, wenn zahlreiche Radtouristen über den Elberadweg nach Meißen kommen. Fahrräder werden bislang häufig an Verkehrsschildern, Hauswänden oder anderen ungeeigneten Stellen angeschlossen oder abgestellt. Bürgermeister Sebastian Schöne sieht deshalb zusätzlichen Bedarf. Auch weil klassische Ständer oft nur das Vorderrad einklemmen und so die Scheibenbremsen beschädigen können. Insgesamt 35 neue Fahrradbügel werden in der Altstadt aufgestellt. Neben der Burgstraße gehören die Elbstraße, der Bereich gegenüber der Tourist-Information sowie der Übergang vom Heinrichsplatz zum Kleinmarkt zu den ersten Standorten. Weitere sollen folgen. Für Stadtmarketingleiter Christian Friedel spielte neben der Funktion auch die Gestaltung eine wichtige Rolle. Die neuen Bügel sollten stabil und hochwertig sein und sich möglichst gut in die vorhandene Stadtmöblierung einfügen. Gleichzeitig sind sie abnehmbar. Bei Großveranstaltungen wie dem Weinfest können sie damit vorübergehend entfernt werden. Rund 13.000 Euro kostet die Anschaffung. Finanziert aus Einnahmen der Gästetaxe und aus dem Budget des Stadtmarketings. Sie sind ebenso Bestandteil des 2025 beschlossenen Radverkehrskonzeptes der Stadt. Damit sollen sowohl Radtouristen als auch Menschen, die im Alltag mit dem Fahrrad in der Innenstadt unterwegs sind, bessere Abstellmöglichkeiten bekommen. Stadtplanerin Nora Stahl verwies beim Pressetermin auf die Anforderungen an die Standorte und die Platzierung der Bügel. Dabei seien die geltenden Regelwerke berücksichtigt und die Maßnahmen mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt worden. Eine wichtige Rolle spielte außerdem der Arbeitskreis Rad- und Fußverkehr der sich für zusätzliche Abstellmöglichkeiten eingesetzt hatte. Bei den ersten montierten Bügeln fällt allerdings die Befestigung im Granitpflaster auf. Dafür wurde die Steine großflächig aufgesägt und der Bereich anschließend wieder einbetoniert. Optisch ist das gerade in der historischen Altstadt keine besonders elegante Lösung. Bei den kommenden Installationen soll deshalb nachgebessert werden. Statt der größeren Ausschnitte sollen Kernbohrungen direkt durch den Granitstein eine wesentlich schlichtere Befestigung ermöglichen.
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