Datum: 05.11.2026
Rubrik: Nachrichten
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Beitrag: Stillstand? Nicht bei diesen Modell-Eisenbahnern!

Stillstand? Nicht bei diesen Modell-Eisenbahnern!

IG Modelleisenbahn baut Meißner Miniaturwelt immer weiter aus – jetzt sogar mit 3D-Druck


Auf den ersten Blick ist vieles vertraut. Die Elbe, die beiden Straßenbrücken und zahlreiche Gebäude aus dem Meißner Stadtbild. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt immer wieder etwas Neues. Denn auf der großen Modellbahnanlage der IG Modelleisenbahn 1999 ist auch in diesem Jahr fleißig weitergebaut worden. Bei der traditionellen Ausstellung im Meißner Innovationscentrum zeigen die Vereinsmitglieder, was in den vergangenen Monaten entstanden ist. Besonders die neue Tankstelle mit angeschlossener Autowerkstatt fällt ins Auge. Ihr Vorbild stand einst tatsächlich in Meißen. Entstanden ist das Modell mithilfe eines 3D-Druckers. Eine Technik, mit der sich die Modellbahner gerade erst vertraut machen. Denn bevor der Drucker seine Arbeit aufnehmen kann, muss das Gebäude zunächst am Computer konstruiert und maßstabsgetreu umgesetzt werden. Auch die Beleuchtung und einige bewegliche Details sollen später noch hinzukommen. Die rund 15 Meter lange und drei Meter breite Anlage ist über viele Jahre gewachsen. Und sie wird wohl auch nie wirklich fertig sein. Denn neben neuen Gebäuden und Landschaften müssen die Mitglieder auch den laufenden Betrieb finanzieren. Eintrittsgelder und Mitgliedsbeiträge decken zunächst die Kosten für Miete, Versicherung und Betrieb. Was übrig bleibt, kann in neue Ideen investiert werden. Während die Züge ihre Runden drehen, können die jüngsten Besucher selbst aktiv werden. In der eigentlichen Vereinswerkstatt ist während der Ausstellung Platz zum Spielen und Basteln. Dort können Kinder eigene Modellbahnen steuern, mit einer Gartenbahn spielen oder sich bei Laubsägearbeiten ausprobieren. Bis zum 22. November öffnet die Ausstellung an den vorgesehenen Besuchstagen jeweils von 10 bis 17 Uhr. Erwachsene zahlen 4,50 Euro, Kinder von drei bis 14 Jahren zwei Euro. Eine Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet zehn Euro. Und wer die Anlage schon aus vergangenen Jahren kennt, dürfte auch diesmal Neues entdecken. Manchmal sind es eben gerade die kleinen Veränderungen, die den großen Unterschied machen.

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