Datum: 25.05.2010
Rubrik: Nachrichten

Es klappert die Mühle...

Pfingstmontag war Mühlentag im Triebischtal


Zu Tausenden waren Freunde alter Mühlentechnik am Pfingstmontag im Tale der Kleinen und der Großen Triebisch unterwegs. In zehn Wassermühlen hatten die Gäste Möglichkeiten einzukehren und sich über die frühere und heutige Nutzung der Mühlen zu informieren. In der Neidmühle gab es neben der Besichtigung des Mühlenkellers, und teilweise noch vorhandener Technik die Gelegenheit, Steinmetzen über die Schulter zu schauen. Die Buschmühle lockte am Stadtrand von Meißen mit Musik und deftigen Speisen. Anschaulich war zu beobachten, wie die Räder an dieser 800 Jahre alten Mühle ineinandergreifen. Hier traf Meißens Oberbürgermeister zum Beginn seiner Runde auf Teile des Stadtrates. Familie Raschke war mit dem Fahrrad und Hündin Irma unterwegs. Heute ist die Buschmühle ein Objekt des Betreuten Wohnens. In der Denkmalmühle läuft rund um die Uhr ein Wasserkraftwwerk. Auf dem Weg durchs Triebischtal kehrten die meisten Besucher auch in der Barthmühle ein. Hier wurde die alte Fränzis-Turbine bestaunt, musikalischen Klängen gelauscht, gegessen und getrunken. Bis zum, am Spätnachmittag einsetzenden, Gewitterguss gab es ausreichend Gelegenheit zum Sonnen. Regelmäßig führte Inhaber Uwe Risse die interessierten Gäste durch seine Mühle, erläuterte Transmission, Mahlstühle und Rechenwerke. Die Gemeinschaft der zehn Mühlen im Triebischtal zeigte sich mit dem Ansturm durch wissbegierige Besucher mehr als zufrieden. Sspontan entstand die Idee, den Mühlentag 2011 vielleicht auf zwei Tage auszudehnen.

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