Datum: 30.05.2012
Rubrik: Nachrichten
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Beitrag: Niedrigwasser

Niedrigwasser

Die anhaltende Trockenheit sorgt für Probleme bei der Binnenschiffahrt.


Seit dem Pfingstwochenende kämpfen die Binnenschiffer auf der Elbe mit kritischen Pegelständen. Seit letzter Woche ist der Wasserstand in Meißen um einen weiteren halben Meter gefallen. Lastkähne haben inzwischen ihre Fahrten eingestellt oder bewegen sich mit deutlich reduzierter Zuladung. Hotelschiffe manövrieren äußerst vorsichtig in der nähe der Untiefen, vor allem im Bereich von Flussbiegungen. Für die flach gehaltenen Schiffsrümpfe der Schaufelraddampfer sind die momentanen Wasserstände um die 80 Zentimetern zwar kritisch, aber mit einiger Vorsicht beherrschbar. Grund für die geringe Wasserführung der Elbe sind die geringen Niederschlagsmengen im Einzugsgebiet von Elbe und Moldau auf tschechischem Territorium. Die Hydrologen zwischen Prag und Decin hatten über Wochen versucht, den Wasserstand über einem Meter zu halten. Seit letztem Freitag reicht der Zufluss aber nur noch für stundenweise Wellen. Auf diesen kurzen Anstieg warten die Kapitäne, um komplizierte Manöver ausführen zu können. In den letzten Jahren war der Wasserstand der Elbe in den Sommermonaten bis auf 60 Zentimeter gefallen. Dann liegen auch die Schaufelraddampfer fest. Im August 1952 wurden nur noch 21 Zentimeter gemessen. Damals konnte die Elbe bei Meißen ohne Gefahr durchschritten werden. In Überlieferungen wird das Auftauchen der Hungersteine im Frühsommer mit katastrophalen Ernteausfällen in Verbindung gebracht.

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