Parteiaustritt des „Sachsenverstehers“
Frank Richter tritt aus CDU aus
Das war ein Paukenschlag. Frank Richter, der langjährige Chef der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung, ist nach 25 Jahren aus der CDU ausgetreten. Gegenüber der SZ hat er diesen Schritt unter anderem damit begründet, dass er in der sächsischen CDU die „von Offenheit ... und von Fairness geprägte Streitkultur" vermisse. Der 57jähige Theologe Frank Richter wurde in Meissen geboren und blieb seiner Heimatstadt eng verbunden. 2015, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingsdiskussionen, moderierte er im Ratssaal den Bürgerdialog. 2017 passierte genau in diesem Ratssaal der Auslöser für den CDU-Austritt.
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