Datum: 19.05.2026
Rubrik: Nachrichten
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Beitrag: Der Unsichtbare wird sichtbar

Der Unsichtbare wird sichtbar

Franziskaner des Jahres - Richard Wiedemann - Der Mann hinter Technik und Teamgeist


In der vergangenen Woche wurden im Franziskaneum Meißen erneut besonders engagierte Schüler, Mitarbeiter, Lehrkräfte und Menschen im Hintergrund des Schulalltags am größten Gymnasium der Stadt ausgezeichnet. Der Rahmen dafür: der „Franziskaner des Jahres“, eine traditionelle Veranstaltung, die ehrenamtliches Engagement und besonderen Einsatz sichtbar machen soll. Ab 18 Uhr gehörte die Bühne zunächst einem besonderen Gast. Dr. Anita Maaß – Bürgermeisterin von Lommatzsch und bei ihrem Amtsantritt im Jahr 2005 die damals jüngste Bürgermeisterin einer Stadt in Sachsen. Die ehemalige Schülerin des Franziskaneums legte hier bereits 1995 ihr Abitur ab. Für Maaß wurde das Gymnasium zum Ausgangspunkt eines Weges über Studien der Rechtswissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Geschichte in Dresden, Berlin und Bordeaux. Später folgte die Promotion zur Dr. phil. an der TU Chemnitz. In ihrer Festrede ging Anita Maaß zudem auf die aktuelle politische Situation ein und sprach unter anderem über die aus ihrer Sicht zwischen links und rechts hin und her gebeutelten FDP, der sie selbst angehört. Im Anschluss folgten weitere Programmpunkte und Laudationes für die Nominierten. Bis zur eigentlichen Ehrung wurde es traditionell spannend gemacht. Auch der neue Bürgermeister von Meißen - Sebastian Schöne - verfolgte die Veranstaltung aufmerksam.

Nominiert wurde Iven Herzog für seinen besonderen Einsatz unter anderem in den Bereichen Organisation, Kommunikation und Konfliktlösung. Richard Wiedemann stand erneut auf der Liste der Kandidaten. Der bereits in den vergangenen Jahren nominierte und unter Mitschülern äußerst beliebte Schüler gilt als jemand, der sich mit viel Leidenschaft für Musik und Technik engagiert, wie Laudator Lorenz Grau betonte. Ebenfalls nominiert war Astrid Winkler – eine Mitarbeiterin, die meist im Hintergrund wirkt und sich mit großem Engagement insbesondere in organisatorischen Bereichen eingebracht hat.

Dann stand die Entscheidung fest: Franziskaner des Jahres wurde Richard Wiedemann. Nach mehreren Anläufen hat es diesmal geklappt. An diesem Abend war mehrfach zu hören: Ohne ihn würde vieles gar nicht funktionieren. Ob Licht, Ton, Technik oder Organisation – Richard habe im vergangenen Jahr an zahlreichen Stellen Verantwortung übernommen und das Schulleben entscheidend mitgetragen. Deshalb trägt er nun den Titel „Franziskaner des Jahres 2025“. Eine Auszeichnung, die zeigt: Schule lebt nicht nur von Unterricht und Noten, sondern oft von den Menschen, die im Hintergrund Verantwortung übernehmen – und genau dort manchmal Großes leisten. Und vielleicht wird aus dem Franziskaner des Jahres vielleicht mal ein Bürgermeister. Wer weiß?

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