Datum: 15.03.2011
Rubrik: Nachrichten
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Beitrag: Seit dem Erdbeben in Meißen

Seit dem Erdbeben in Meißen

Opernsänger Toru Onuma erlebt die Naturkatastrophe fern seiner japanischen Heimat


Kay Leonhard ist derzeit ein viel beschäftigter Mann. Er muss immer wieder erklären, wie es den Freunden im japanischen Arita geht und wie man den Japanern helfen kann. Auf dem Markt trifft er Opernsänger Toru Onuma, der erst seit dem Wochenende wieder in Deutschland ist und von seiner Pensionswirtin vom Erdbeben erfuhr. Diese Gelassenheit beeindruckt selbst den Japankenner und Chef der Freundschaftsgesellschaft Meißen- Arita immer noch. Bemerkenswert ist: Toru Onuma hat seine Heimat nicht nur in Japan sondern ganz in der Nähe des Unglücksreaktors. Auch in Japan gibt es viele Menschen, die sich gegen Atomkraft aussprechen. Doch anders als in Deutschland hängen Technisierung und Wohlstand dort direkt von der Kernenergie ab. Deshalb hat sich das leicht resignierende „Was soll man machen?“ zum geflügelten Wort entwickelt. Selbst Menschen, die die Atombombenabwürfe überlebt haben, sehen die Welt optimistisch. Toru Onuma is noch bis August in Meißen. Seine Gedanken aber werden wohl oft in der Heimat sein.

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