Datum: 26.09.2011
Rubrik: Nachrichten
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Beitrag: Gänsejunge, Königin und Bacchus

Gänsejunge, Königin und Bacchus

Zehntausend Besucher erleben den Festumzug 2011


Mittags um 12 am Weinfestsonntag. Unter der Altstadtbrücke fährt die „Meißen“ flussaufwärts. Die Sächsische Dampfschiffahrt feiert 175jähriges Bestehen. Auf der Brücke eröffnet der Meißner Gänsejunge vor Oberbürgermeister, Stadträten und Verwaltung den Weinfestumzug 2011. Juliane Kremtz, die Sächsische Weinkönigin, hat einen eigenen Fanblock aufgeboten. Gemeinsam mit den beiden Prinzessinnen zeigt sie sich vor historischer Kullisse. Hier in Meißen begann vor 850 Jahren die Geschichte des Sächsischen Weinbaus. Heute sind die sächsischen Kleinwinzer in der Winzergenossenschaft organisiert. Der Federweißer, den Geschäftsführer Krüger ausschenkt, geht einigen Festbesuchern sofort ins Blut. Spendabel zeigt sich auch Hobbywinzer Uwe Klingor. Fest verankert in der Region und im Meißner Weinfest ist seit Jahren auch die Sparkasse Meißen. Als Symbolfigur des Sächsischen Weinbaus gilt Bischof Benno, der die ersten Reben nach Meißen gebracht haben soll. Auch die Schwerter- Brauerei hat einen festen Platz im Umzug, während das andere Meißener Unternehmen mit Schwertern im Logo durch Abwesenheit glänzt. Übrigens zum ersten Mal in der Weinfestgeschichte! Felix überbringt die Grüße der VGM und das Wusel vertritt die Meißener Stadtwerke. Ehemalige Weinmajestäten sind mit einem eigenen Wagen angereist – Nachwuchs inklusive. Aus luftige Höhe grüßt der Bacchus vom Weinhaus Schuh. Das Theater Meißen hat die Hexe Baba Jaga mitgebracht. „kein warmes Wasser aber 104 tolle Aufführungen“ steht auf dem Transparent. Das Theater Meißen hat derzeit wenig Unterstützung aus der städtischen Politik aber treue Fans. Tänzer aller Stilrichtungen runden den Umzug ab und animieren die Gäste zum Mitmachen. Die Riesenweintraube symbolisiert die hohen Erwartungen der Winzer an den Jahrgang 2011. Viele der Gäste können das Ende des Umzugs kaum erwarten und strömen zu zehntausenden auf das Festgelände, um auch am Sonntag bis in den Abend den Meißener Wein zu feiern.

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