Datum: 07.08.2009
Rubrik: Nachrichten

Ausgleichsbeiträge Kötzschenbroda

Keine Lösung in Sicht


Der Luthersaal an der Friedenskirche in Radebeul Altkötzschenbroda am Dienstagabend. Zahlreiche Einwohner der Stadt folgten der Einladung der Bürgerinitiative Kötzschenbroda. Auch die Vertreter der Stadt nutzten diesmal die Gelegenheit um die Gespräche zum Thema: Abschluss des Sanierungsgebietes und die fälligen Ausgleichsbeiträge fortzusetzen. “Diese“, so versprach der damalig Oberbürgermeister Volkmar Kunze,“ werden in Kötzschenbroda nicht erhoben“. Dieses Versprechen und ein umstrittener Stadtratsbeschluss von 1995 über die Stundung der Beträge über 25 Jahre, kippte der Stadtrat im Januar 2009. Trotzdem hofften die Kötzschenbrodaer, das der heutige OB Bert Wendsche das Erbe seines Vorgängers antritt. 36 Minuten referierte der OB zum Thema. Er bezog Stellung zu gegen ihn erhobene Vorwürfe und dem Sachstand im Sanierungsgebiet und zum Warum der Ausgleichsbeiträge. Er mühte sich redlich im Rahmen der Gesetze, bot ein halbes Jahr Zeitverschiebung und Kredithilfen der Stadt an. Für die Anwesenden zu wenig. Sie brauchen mehr Zeit. Dank der Moderation durch Jürgen Tauchert geht es schließlich sachlich weiter. Fazit: Gesprächsfaden und -bedarf bleiben bestehen. Eine Lösung wird es hier, so schnell, nicht geben. Einen ausführlich Bericht mit Statements von Bert Wendsche und Jürgen Tauchert zeigen wir Ihnen im September im Meissen Fernsehen.

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