Datum: 19.08.2013
Rubrik: Nachrichten
Diesen Beitrag jetzt bestellen

Bestellen Sie jetzt diesen Beitrag auf einem Medium nach Ihrer wahl.
Beitrag: Schornstein gesprengt

Schornstein gesprengt

Der Abbruch der Schuhfabrik Meißen geht planmäßig voran.


Nur der Schornstein des betriebseigenen Heizwerkes kündet noch vom einstigen Vorzeigebetrieb der Herrenschuhproduktion der DDR. Die Schuhfabrik Meißen produzierte den eleganten Meißner Herrenschuh und lieferte unter anderem an Salamander. 1994 besiegelte eine Treuhandentscheidung das endgültige Ende der100jähre andauernden Tradition der industriellen Schuhherstellung in Meißen Zaschendorf. Teile des Betriebsgeländes werden nun abgerissen. Zwischenzeitlich trat der seltene Fall ein, dass sich niemand als Eigentümer des Areals verantwortlich fühlte. Dann nahm die Stadt das Heft des Handelns in die Hand, um Teile des inzwischen völlig heruntergekommenen Betriebsgelände für neue Investitionen vorzubereiten.

Noch sind die Abrissbagger der großenhainer Firma Bothur aktiv. 10.000 Kubikmeter Gebäudesubstanz werden abgebrochen. 3000 Quadratmeter Boden entsiegelt. Unter strengen Auflagen müssen asbesthaltige Dachbeläge entsorgt werden. Insgesamt wird das Vorhaben 180.000 Euro kosten. Aus dem städtischen Haushalt kommt ein Viertel, den Rest übernimmt die europäische Union.

Noch gibt es keinen Investor für das Stück zwischen Ziegelstraße und Bienenwirtschaft. Sollte dies so bleiben, wird nach abgeschlossenem Abbruch und Bodenentsiegelung vorerst angesät. Außerdem wird ein massiver Zaun errichtet.
Ein entscheidender Schritt im Rahmen der Abbrucharbeiten war die Sprengung des Industrieschornsteins am heutigen Nachmittag. Punkt 16.00 Uhr zündete der Sprengmeister die Ladungen und das 30 Meter hohe Wahrzeichen der Schuhfabrik Meißen zerbrach in seine Einzelteile.

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik


Saisonstart bei der VGM

Am 28. März beginnt die Ausflugssaison in der Region Meißen, Riesa und dem Elbtal. Besucherinnen und... [zum Beitrag]

Neues Spielfeld für den Heiligen Grund

Im Meißner Stadt und Entwicklungsausschuß stand ein neues Sportprojekt auf der Tagesordnung. Jana Nestler,... [zum Beitrag]

Ideenschmieden für 2029

Ein frühlingshafter aber kalter März-Abend, 17 Uhr, Meißner Altstadt, Stimmengewirr im Innenhof, dazu der... [zum Beitrag]

Schlaraffia trifft auf Steam-Punk

Zwei Welten, die auf den ersten Blick kaum zusammenpassen – und doch mehr gemeinsam haben, als man... [zum Beitrag]

First Lego Wettbewerb für Schüler

Die FIRST LEGO League ist ein internationaler Robotik-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche. Am... [zum Beitrag]

Ein Date mit dem künftigen Arbeitgebern

Ein „Job-Date“ – das war eine neue Idee der Stadt Coswig gemeinsam mit der Agentur für Arbeit. Ziel war... [zum Beitrag]

Neubesetzungen und personeller Umbau

Die 14. Sitzung des Meißner Stadtrates am letzten Mittwoch stand ganz im Zeichen eines umfassenden... [zum Beitrag]

Präventionsrat stellt Ergebnisse vor

Der Präventionsrat der Stadt Meißen ist ein Zusammenschluß von Stadtverwaltung, Polizei, sozialen... [zum Beitrag]

Ideen schmieden für 2029

Mit der ersten Meißner „Ideenschmiede“ sollen Wünsche, Träume und Vorstellungen für das große... [zum Beitrag]