Es klappert die Mühle...
Der Pfingstmontag lockte Mühlenfreunde an die Triebisch
Der Mühlentag am vergangenen Pfingstmontag begann im Triebischtal mit der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Dieter Schneider. Aus dem Mühlgraben der Fichtenmühle galt es Wasser zu schöpfen und dann im sprichwörtlichen Sinne auf die Mühle zu geben. Im Schlepptau hatte das Gemeindeoberhaupt eine hochrangige Delegation aus dem österreichischen Burgenland. Zwischen den Österreichern und der Gemeinde Triebischtal besteht eine lebendige Partnerschaft. O-Ton Christa Pretz, Präsidentin Burg Forchenstein Fantastisch Weit mehr als zwei Mühlen gibt es in den Tälern der Großen und der Kleinen Triebisch. Schon 10 Uhr waren ganze Heerscharen an Besuchern in Miltitz angekommen, um eine funktionierende Getreidemühle in Aktion zu sehen. Ein Stück Flussabwärts lud die Neidmühle ein, Steinmetzen bei ihrer Arbeit über die Schultern zu schauen. Die Mitarbeiter von Naturstein-Vogt führten vor, an welchen Objekten für große Projekte in der Landeshauptstadt sie gerade arbeiten. Neben Sandstein gab es hier, wie an den anderen Mühlen auch reichlich zu essen und zu trinken. Bauunternehmer und Mühlenliebhaber Uwe Riße erläuterte den österreichischen Gästen die Funktionsweise der Stromerzeugung mittels Wasserkraft. Punkt 12 gab es einen historischen Moment an der Preißkermühle mitzuerleben. Unter den Blicken hunderter Neugieriger wurde eine Nachbildung der Wetterfahne aufgesetzt. Die Preißkermühle wird von den neuen Besitzern zur Freude der Ausflugsgäste nach und nach restauriert. Zum Mühlentag im kommenden Jahr können sich die Mühlenfreunde dann vom Baufortschritt überzeugen. Der diesjährige Pfingstmontag sorgte für zufriedene Mühlenbesitzer und Besucher. Am Abend ging es dann zurück nach Meißen, Österreich oder ins benachbarte Wilsdruff.
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