Asyl auf dem Kynast
Freistaat will bis zu 160 Asylbewerber im Kynastweg 57 unterbringen
Ab Freitag Erstaufnahmeeinrichtung für Asyl auf dem Kynast
Freistaates Sachsen bringt erneut Asylbewerber in Meißen unter
Nach Informationen aus dem Staatsministerium des Innern wird die ehemalige Außenstelle der Staatsanwaltschaft am Kynastweg 57 in Meissen ab sofort zu einer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende hergerichtet. Das dreistöckige Gebäude soll bis zu 160 Menschen beherbergen. Vor einer Woche hatte das SMI die Mehrzweckhalle der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung temporär für die Aufnahme von 250 Asylbewerbern umfunktioniert. In diesem Zusammenhang hatte es von Kommunalpolitikern massive Proteste an der Informationspolitik des Freistaates gegeben. Auch diesmal ist die Zeitspanne kurz. Bereits am Freitag sollen die ersten Asylbewerber am Kynastweg eintreffen. Als Grund für die sprunghaften Entscheidungen führt das Innenministerium den außerordentlich hohen Zustrom von Asylbewerbern nach Sachsen an. Dadurch seien die Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtungen vollständig ausgelastet.
Landrat Arndt Steinbach (CDU) spricht sich klar gegen die Entscheidung des Innenministeriums aus. Seit der überstürzten Installation der Erstaufnahmeeinrichtung in der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung sei sein Vertrauen in ein geordnetes Agieren des SMI zu Asylfragen schwer erschüttert.
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